April 01 2011

Altbauwohnung in Hamburg: Worauf man achten sollte

So mancher Romantiker träumt vielleicht von einer gemütlichen Altbauwohnung am Hamburger Hafen. Doch vor einem Bezug sollten einige Fragen grundsätzlich geklärt sein, um späteren Ärger zu vermeiden.

Altbauwohnungen haben häufig ihr ganz besonderes Flair. Das gilt in Hamburg nicht weniger als anderswo. Und nicht wenige Interessenten suchen sich ganz gezielt solche Immobilien. Gelegentlich kann ein Altbau von der finanziellen Seite her interessant sein. Die Miete ist vielleicht etwas reduziert oder der Kaufpreis wurde der Bausubstanz entsprechend abgesenkt. Doch auch das genaue Gegenteil kann der Fall sein. Wurde eine aufwendige Renovierung durchgeführt, schlägt sich das natürlich ebenfalls bei den Preisen nieder. So gilt es also immer, ganz genau hinzuschauen.

Eine wichtige Frage ist dabei, wie es um die Dämmung in der Wohnung aussieht. Alte Häuser wurden schließlich nicht nach heutigen Standards eingerichtet und weisen unter Umständen erhebliche Defizite aus. Das macht sich dann in besonders hohen Heizkosten bemerkbar, die man bei der ersten Wohnungsbesichtigung vielleicht noch gar nicht bedenkt. Vielleicht ist auch in absehbarer Zeit eine Umbaumaßnahme vorgesehen, sodass mit Handwerkern im Haus zu rechnen ist. Sowohl bei einer Kauferwägung wie bei der Suche nach der Mietwohnung sollten Interessenten daher solche Punkte klären und sich gegebenenfalls auch schriftlich bestätigen lassen, um späteres Ungemach zu verhindern.

Eine Altbauwohnung zu beziehen, ist auch unter weiteren Gesichtspunkten am besten mit einigen Vorüberlegungen zu verbinden. Je nach tatsächlichem Alter der Häuser ist etwa zu prüfen, ob die Wohnung eher hellhörig oder ganz gut schallgedämpft ist. Knarzende Treppenhäuser oder Klospülungen, die man durch das ganze Gebäude hört, können auf Dauer die Wohnqualität deutlich beeinträchtigen. Auch ein lauter Innenhof entwickelt sich leicht zu einer unangenehmen Geräuschkulisse. Wer hier besonders empfindlich ist, sollte entsprechende Sorgfalt bei der Wohnungsauswahl walten lassen und sich gegebenenfalls bei Nachbarn oder Vormietern über deren Eindrücke erkundigen. So lässt sich dann eine Altbauwohnung in Hamburg aussuchen, die auch auf Dauer dem gewünschten Wohnkomfort entspricht.

Und auf welchem Weg findet man am besten eine Wohnung in der gewünschten Stadtlage? Neben den üblichen Informationswegen ist es vielleicht gar nicht chancenlos, sich einfach einmal auf einen kleinen Spaziergang oder eine kleine Stadt-Teil-Rundfahrt mit dem Fahrrad oder Pkw zu begeben. Altbauwohnungen sind häufig ja bereits von außen zu erkennen. Und mancher Vermieter oder Hausbesitzer macht durch Plakate oder Aushänge an Fenstern, Türen und Fassaden auf einen Leerstand aufmerksam.